Grenzüberschreitende Ausbildung und Helferfest am 7. Oktober 2006
Pünktlich gegen 9 Uhr begrüßte der Geschäftsführer Frank Zernikow die anwesenden Helfer aus Dippoldiswalde und Pirna. Kurz darauf kam auch das Team der Feuerwehr aus dem tschechischen Dolni Poustevna dazu. Die Sanitäter vom JUH-KatS-Zug Sächsische Schweiz erschienen leider nicht, da sie bei einer nicht angekündigten Einsatzübung des Landkreises ihr Können beweisen durften.
Die anwesenden Helfer wurden paritätisch auf vier Gruppen verteilt und liefen dann die einzelnen Stationen an. Geführt vom Zugtrupp galt es Holz korrekt zu bearbeiten, Personen in unserem Übungsgelände zu orten und zu bergen, einen Greifzug korrekt zu bedienen und Betonteile zu heben. Die Ausbildung zum Verhalten an und im Wasser fand direkt an der Elbe statt. Parallel hierzu bereiteten sich die Helfer der Basisausbildung I in einem Kompakttraining auf die Prüfung in der Folgewoche vor.
Nach dem Rückbau der Stationen wurden die Helfer wieder in ihre Gruppen eingegliedert und traten gegeneinander im Teamwettkampf an. An den Stationen Riesen-Mikado, Schlauchkegeln, Stelzenlauf und Baumstammsägen galt es den Ruf der eigenen Einheit zu verteidigen. Erschwert durch teils heftigen Regen, aber mit stets guter Laune bei allen Teilnehmern erkämpfte sich das Team von OV-Stab und Zugtrupp den 3. Platz. Das Team der Fachgruppe Wassergefahren mußte sich nur knapp dem Team der Basisausbildung I geschlagen geben. Der Vorsitzende des Helfervereines, Dr. Klaus Rogoll, gratulierte den Siegern und überreichte Ihnen jeweils ein teamgeiststiftendes Präsent.
Nach einer kurzen Pause mit kleiner Stärkung vom Grill unter unserem im Bau befindlichen Auswertungsraum wurden die Anwesenden zum Einsatzstiefelweitwurf geladen. Im harmonisch ausgeleuchteten Areal flogen über eine Stunde die (ausgesonderten) Einsatzstiefel. Jeder Teilnehmer hatte drei Versuche. Mario Teich vom unserem Zugtrupp nutzte die Chance und holte sich mit über 30m Weite den Pokal. Das Duell der Ortsbeauftragten gewann der Dippoldiswalder Holger Garthoff. Die Vergabe des Trostpreises war schwierig: Kuriose Wurftechniken und nach hinten losgehende Stiefel gab es reichlich. Aber drei Versuche nicht ins Ziel zu bringen, das schaffte nur einer: Thomas Wieland.
Mit einem zünftigen Lagerfeuer, zahlreichen Gesprächen und kleinen Spielen klang der lange Tag aus.








