Doppelte Freude

Photo Zwei neue Einsatzfahrzeuge werden übergeben ...

THW als Hobby

Sie interessieren sich für den Umgang mit Technik, arbeiten gerne im Team und möchten anderen Menschen helfen? Dann sind Sie beim THW ...

Hangabrutsch in Wehlen

Photo Eine Geröllschutzwand wird auf dem Elberadweg gebaut ...

Hochwasser 2002

Der August 2002 wird vielen Menschen, nicht nur in und um Pirna herum, noch lange in Erinnerung bleiben. Verursacht durch den Zusammenstoß des Regentiefs Ilse mit Nordsee-Gewittern führten die ergiebigen Niederschläge zunächst zu starken Überschwemmungen und in Folge dessen zum sprunghaften Anstieg der zahlreichen Gebirgsflüsse aus dem Erzgebirge. Die eher beschaulichen Flüsschen Gottleuba, Biela, Seidewitz aber auch die romantische Müglitz schwollen zu einem reißenden Strom an, der alles mitnahm, was sich ihm in den Weg stellte.

Noch während die Überschwemmungen und vor allem deren Folgen bekämpft wurden, stieg die Elbe unaufhörlich an. Auf dem Scheitelpunkt dieses Hochwassers stand der Fluß 4x höher als der Normalpegel. Teile der Pirnaer Altstadt, der elbnahen Gebiete in Heidenau und Birkwitz-Pratzschwitz aber auch in Bad-Schandau, Rathen, Wehlen und Königstein wurden Opfer der Fluten.

Die Schadensbilanz ist erschreckend: Über 170 zerstörte Brücken, Hunderte Kilometer zerstörter Straßen und Schienennetze in Sachsen, über 1500 beschädigte oder zerstörte Gebäude allein im Landkreis Sächsische Schweiz. Leider sind auch zahlreiche Tote zu beklagen. Ungezählte Erinnerungen, die Ergebnisse mühevoller Arbeit und nicht zuletzt das Ergebnis des Wandels der letzten Jahre wurden vom Wasser mitgenommen.

Das THW Pirna war über drei Wochen lang im Einsatz. Dieser entwickelte sich, pünktlich zum 52. Geburtstag der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, zum größten Einsatz in der Geschichte dieser weltweit einmaligen Hilfsorganisation. Zeitweise waren über 400 THW-Helfer im Landkreis Säschsische Schweiz tätig und halfen, die Folgen der Fluten zu mindern oder zu beseitigen.

Wir haben uns entschlossen, diesen Einsatz angemessen auf unserer Homepage zu präsentieren und haben unseren Einsatzbericht erweitert und in folgende Teilbereiche unterteilt:

Wir danken allen Menschen, die in der Stunde der Not anderen selbstlos halfen. Unser ganz besonderer Dank gilt auch allen Angehörigen der beteiligten Helfer und deren Arbeitgebern. Unser Mitgefühl ist bei den Menschen, denen die Fluten ihre Existenz oder Teile davon vernichteten. Wir trauern mit den Angehörigen der Todesopfer.

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