Trotz winterlicher Bedingungen – mit 0 °C an der Oberfläche und dagegen 10 °C unter Wasser – absolvierten sie an vier Ausbildungstagen insgesamt 54 Tauchgänge mit durchschnittlich 40 Minuten. So kamen beeindruckende 2.160 Minuten unter Wasser zusammen. Dafür wurden rund 27.000 Liter Atemluft eingesetzt, was dem Volumen von 27 IBC-Containern entspricht.
Die besonderen Unterwasserbedingungen des Sees boten ideale Trainingsmöglichkeiten: Von versenkten Bauwerken wie einem Flugzeug, einem Leuchtturm oder einem LKW bis hin zu technischen Installationen konnten umfassend geübt werden. Neben der Erkundung des Gewässers standen vor allem der sichere Umgang mit neuen Tauchgeräten sowie die Tiefengewöhnung im Mittelpunkt.
Die gute Buddy-Arbeit und das enge Zusammenwirken des unterschiedlich taucherischen Niveaus stärkten den Zusammenhalt der Gruppe deutlich. Gemeinsame Abende mit selbst gekochtem Essen und vielen tiefgründigen Gesprächen rundeten die Woche ab und unterstützten die starke, motivierte Einheit. Die notwendigen Auslagen für Unterkunft, Verpflegung und den Einstieg ins Gewässer, sowie auch die persönlichen Urlaubstage wurden dabei privat von den Teilnehmenden übernommen.
Damit hat die Tauchergruppe des THW Pirna nicht nur ihre Einsatzfähigkeit weiter ausgebaut, sondern auch eindrucksvoll gezeigt, mit welcher Professionalität und Leidenschaft sie ihren wichtigen Auftrag wahrnimmt.

