Gohrisch / OT Papstdorf,

Grenzüberschreitendes Jugendcamp im Kinder- und Jugenddorf ERNA in Papstdorf

Beim Technischen Hilfswerk werden jährlich verschiedene Camps für die Jugendlichen durchgeführt. Dort geht es in erster Linie um Gruppenaustausch – insbesondere Austausch von Kinder und Jugendlichen, sowie auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen.

Im Oktober dieses Jahres nutzte man den Start der Herbstferien für solch eine Begegnung. Mit insgesamt 75 Personen kamen die Ortsjugenden Pirna und Dresden, sowie der SH ČMS Sbor dobrovolných hasičů Chabařovice (freiwillige Feuerwehr der Stadt Chabařovice) in dem Camp ERNA in Papstdorf zusammen.

Organisiert wurde das Camp in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit zwischen der SH ČMS Sbor dobrovolných hasičů Chabařovice und der THW Jugend Sachsen e.V..

Beide Projektpartner konnten sich dabei gleichrangig einbringen und wundervolle Tage für den Nachwuchs organisieren. Hier profitierten sie von inzwischen 17 Jahren Erfahrung in der Durchführung gemeinschaftlicher Projekte, denn die Kooperation besteht bereits seit 2008. (Projekt: EEL-0409-DE - https://www.elbelabe.eu/kpf2021-2027/de/eel-0409-de/)

Für alle Teilnehmer*innen stand unter anderem folgendes auf dem Programm:

  • Belehrung zu Hausordnung und Organisatorisches
  • Gruppenzeiten für Kennlernspiele und offene Freizeitaktivitäten
  • Höhlenwanderung in den Tyssaer Wänden
  • Spielrunden und kleinen Wettkämpfen
  • Stöcke/Holz suchen und sammeln für ein Lagerfeuer mit Würstchen und Marshmallows am Spieß
  • kleine Workshops & Challenges: Bau Leonardo-Brücke, Fröbelturm, Stille Post mit THW Gegenständen
  • Besuch der Festung Königstein mit Führungen und Gruppenzeiten
  • Tischtennis & sportliche Aktivitäten
  • Feedback-Gespräche und Netzwerken

 

Wofür sind diese alljährlichen Begegnungen gut?

Wir verstärken das Zusammentreffen zwischen Bürgerinnen und Bürgern beiderseits der Grenze. Außerdem fördern wir damit die sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen. Ebenso können wir den Abbau mentaler Hemmnisse weiter erhöhen und gegenseitiges Verständnis durch eine verstärkte Vertrauensbildung ausbauen.

Zudem lernen die Teilnehmer*innen das Nachbarland mit seinen Kulturen und Traditionen besser kennen. So erhält jede und jeder die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern – auf kindgerechte bzw. jugendgerechte Art und Weise.

Um solch ein Camp durchführen zu können, wurden dafür Mittel beim Kleinprojektefonds der Euroregion Elbe/Labe beantragt (Plakat Förderprojekt anbei). Ohne diese Unterstützungen, wären derartige Begegnungen oft finanziell nicht umsetzbar. Die Projektpartner und auch unser Nachwuchs sind daher sehr dankbar und freuen sich auf weitere Jugendcamps, die in dieser Art durchgeführt werden können. 

Um die Verständigung aller Teilnehmer*innen sicherzustellen, wurde für die gesamte Zeit ein Dolmetscher zur Verfügung gestellt, welcher alle Aktivitäten und Zusammentreffen der Kinder und Jugendlichen begleitete.


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