Dippoldiswalde, 21.01.2017

Eine Brücke hebt ab

Die Fluten der Weisseritz sorgten an einer Eisenbahnbrücke bei Starkniederschlägen für eine Verringerung des Durchlasses. In der Folge drang Wasser in zahlreichen Häusern der Umgebung ein. Damit dies zukünftig nicht mehr auftritt, sorgt eine technische Neuheit dort für Entlastung.

Pirnaer Einsatzkräfte beim Heben der Brücke (Fotograf: THW Pirna)

Pirnaer Einsatzkräfte beim Heben der Brücke (Fotograf: THW Pirna)

Einsatzkräfte aus drei Ortsverbänden trafen sich an der Brücke über die Rote Weißeritz in Obercarsdorf für einen Probelauf der neuen Konstruktion.

Zur Erhöhung der durchfließenden Menge an Wasser wird ab der Hochwasserwarnstufe 1 die Brücke der Schmalspurbahn um ca. 80 cm angehoben. Diese Arbeit erfolgt durch die Kameraden des Ortsverbandes Dippoldiswalde. Sollten diese verhindert sein, dann übernehmen Einsatzkräfte des Pirnaer THW diese Aufgabe. Ist denen das auch nicht möglich, dann können Helfer aus dem OV Dresden den Hub durchführen.

Um mit der Technik, den Abläufen und den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu sein, führten alle gemeinsam unter Mitwirkung der Konstrukteure den Hebevorgang unter großer Beachtung regionaler Medien aus. Hierzu wurde das 26t schwere Bauwerk durch wechselseitiges Heben mittels Zahnstangenwinden angehoben und mit Doppel-T-Trägern im Kreuzstapel unterbaut und gesichert. Dieser Vorgang dauerte ca. zwei Stunden.


  • Pirnaer Einsatzkräfte beim Heben der Brücke (Fotograf: THW Pirna)

  • Pirnaer Einsatzkräfte beim Heben der Brücke (Fotograf: THW Pirna)

  • Beim Anheben der Brücke in Obercarsdorf (Fotograf: THW Pirna)

  • Beim Anheben der Brücke in Obercarsdorf (Fotograf: THW Pirna)

  • Die fertig angehobene Brücke über die Rote Weisseritz (Fotograf: THW Dippoldiswalde)

  • Die fertig angehobene Brücke über die Rote Weisseritz (Fotograf: THW Dippoldiswalde)

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